OGATA, Kotama
Teilnahmerin am Schülerprojekt 2026

Hallo zusammen. Guten Tag.
Mein Name ist Kotama Ogata. Ich freue mich sehr, dass ich Sie hier kennenlernen kann.
Ich komme aus Fukushima. Ich bin 17 Jahre alt und Oberschülerin. Heute will ich Ihnen die Wahrheit vermitteln, die in der Präfektur Fukushima passiert ist.
Als die Erdbeben- und Nuklearkatastrophe ausbrach, war ich noch ein Jahr alt. Deshalb habe ich gar keine Erinnerung an damals. Täglich habe ich als Kind Worte gehört wie KKW-Unfall und Strahlung. Aber ich konnte damals gar nicht verstehen, was sie bedeuten.
Als Grundschülerin bin ich jeden Tag mit einem Schulranzen, in den ein kleines Messgerät zur Messung des Strahlenwertes steckte, zur Schule gegangen. Ich wurde schon mehrmals auf die mögliche Schilddrüsenkrebserkrankung untersucht. Diese Screeninguntersuchung wird in der Grund-, Mittel- und Oberschule alle 2 Jahre durchgeführt.
Für diese Sonographie wurde am Hals schlüpfriges Gel aufgetragen. Am Anfang war ich unsicher, da ich nicht wußte, was gemacht wird. Die Untersuchung war für mich kitzlig, und es war mir schwer, den Lachanfall zu unterdrücken.
Ich dachte, dass so etwas für mich ein äußerst normaler Alltag ist. Je älter ich wurde, desto mehr habe ich erst begriffen, dass das damalige Leben in der Präfektur Fukushima nicht normal gewesen ist.
Seitdem sind 15 Jahre vergangen, und jetzt hat man den gewöhnlichen Alltag in der Präfektur Fukushima. Damals war ich erst ein Jahr alt, während ich jetzt eine ganz normale Oberschülerin bin.
Jeden Tag gehe ich zur Schule, lache laut mit Freundinnen und Freunden über albernes Zeugs und bin ein Ärgernis für die Lehrerschaft, indem ich die Hausaufgaben vergesse. Wie Oberschülerinnen und Oberschüler in aller Welt, genieße ich so jeden Tag mein Leben.
Übrigens ist jemand von Ihnen da, der gerne ins Gebirge geht oder Trekking mag? Dann empfehle ich, unbedingt die Präfektur Fukushima zu besuchen. In der Präfektur Fukushina gibt es viele schöne Berge wie Azuma, Adatara und Bandai
Man kann im Gebirge keine wunderschönen Anblicke erleben, wenn man nicht ins Gebirge geht. Als ich noch Kind war, bin ich ab und zu mit meinem Vater ins Gebirge gegangen. Ich fragte mich zuerst, wieso man absichtlich mit großen Mühen ins Gebirge geht.
Wenn ich aber ohne Aufgabe den Gipfel erreicht habe, konnte ich ein großes vollgebrachtes Gefühl haben. Durch die Lücken der Wolken habe ich die großartige Natur anblicken können. In der Präfektur Fukushima hat man die außerordentlich schöne Natur, die uns aus tiefstem Herzen milde stimmt.
Man hat auch außerordentlich leckeres Essen.
Mögen Sie Pfirsiche? Die Bevölkerung in der Präfektur Fukushima mag Pfirsiche. Die Stadt Fukushima, in der ich wohne, hat ein sehr bekanntes Obstgebiet in Japan, und dort kann man leckere Äpfel, japanische Birnen, Trauben, Kirschen essen.
Vom Obst sind insbesondere Pfirsiche am beliebtesten. Im Sommer werden ganz süße saftige Pfirsiche geerntet. Pfirsiche aus Fukushima sind in ganzem Japan beliebt. Die Produktion von Pfirsichen in der Präfektur Fukushima ist die zweitgrößte in Japan, aber von der Liebe für Pfirsiche und der Beliebtheit her muss die Präfektur Fukushima die erste sein. Pfirsiche sind nicht nur lecker, sondern auch sind in Pfirsichen reichlich Nährstoffe wie Zellulosen und Vitamine enthalten, was für die Gesundheit und Schönheitspflege gut ist.
Meine Oma isst auch gerne Pfirsiche, und ihr geht es unheimlich gut, obwohl sie im kommenden Jahr 90 Jahre alt wird. In jedem Sommer kauft sie von einem Bauern eine Kiste voll-gepackt mit Pfirsichen und verteilt sie an Freundinnen und Freunde, als ob sie eine Botschafterin für Pfirsiche wäre. Ihre Energiequelle könnte aus Pfirsichen stammen.
Jeder, der Pfirsiche aus Fukushima gegessen hat, sagt: “Die sind schön lecker!”. Alle zeigen so ein glückliches Gesicht, als ob sie verzaubert worden wären. Auf jeden Fall kann ich Ihnen ganz sicher Pfirsiche aus Fukushima empfehlen.
Besuchen Sie die Präfektur Fukushima und essen Sie viele außerordentlich leckere Pfirsiche. Das macht Sie sicher glücklich. Sind Sie jetzt an der Natur in Fukushima und an Pfirsichen aus Fukushima interessiert? Ich freue mich, wenn ich Sie irgendwann in Fukushima begrüßen könnte.
Zum Schluß muss ich Ihnen etwas Wichtiges eingestehen.
… Ich mag Pfirsiche nicht.
Danke schön!